Solana Pag d.d.

Solana Pag d.d.

 

„Seit je her ist das Leben an das Meer gebunden und so ist auch das Salz ein Teil von uns. Pager Salz enthält alle wichtigen Mineralstoffe, die außer im Trinkwasser, wichtige Bestandteile des Meeres sind. In kleinen Mengen sollten man dem Körper täglich Salz zuführen, denn es ist für den Stoffwechsel wichtig. Für die Vitalfunktionen des Organismus sind insbesondere die Mineralien Kalium und Magnesium sind von Bedeutung.“ Das ist die Aussage von Solana Pag, dem bedeutenden Salzhersteller von der kroatischen Insel Pag.


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Das Pager Salz wird über Trocknungsprozesse in den Salinen gewonnen. Traditionell und ursprünglich wie einst, wandert das Salzwasser mit der Zeit zu den Becken mit höheren Salzkonzentrationen, bis es schließlich kristallisiert und geerntet werden kann. Pager Salz ist von seinen Bestandteilen ähnlich wie anderes Meersalz, doch es unterscheidet sich in seinem Aussehen. Es hat einen hohen Reinheitsgrad, eine tolle Körnung und besitzt nahezu perfekte Kristallwürfel. Die Qualität zählt, und die unterscheidet sich deutlich von anderem Meersalz. Pager Salz ist rein weiß, Unreinheiten lassen sich mit dem bloßen Auge nicht erkennen. Da der Kristallisationsprozess unter strengen Kontrollen statt findet, erreicht das Salz einen ähnlichen Geschmack wie das Fleur de Sel, welches man zu Beginn der Ernte bekommt, und welches als oberste Schicht im Salzwasserbecken entsteht.

Solana Pag befindet sich südlich der gleichnamigen Stadt Pag. Sie umfasst ein Gebiet von 225 Hektar, sowie eine weitere Saline, in der Stadt Dinjiška. Die große, flache Lagune ist im Osten und Westen durch Berge begrenzt. Der undurchlässige Boden, der hauptsächlich aus Ton und Lehm besteht, ist eine hervorragende Grundlage für die Herstellung des hochwertigen Salzes. Es ist eine bekannte Tatsache, dass diese dalmatinische Insel schon immer die besten Vorraussetzungen für die Salzgewinnung hatte. Erstmalig im Jahre 999 wird die Salzherstellung auch in den Schriften erwähnt. Die Salinen in Pag unterlagen in der Zeit zwischen dem vierzehnten und dem frühen zwanzigsten Jahrhundert zunächst erbitterten Kämpfen und danach politischen Veränderungen. So gelangten sie zunächst in venezianischen Besitz und später in den österreichisch-ungarischen. Obgleich unter dem Schutz von Österreich-Ungarn, waren die Pager gezwungen ¾ des Salzes an die Venezianer abzugeben. Der Salzhandel war überaus wichtig, das Salz heiß begehrt und wurde sogar als Zahlungsmittel eingesetzt. Das Pager Salz wurde im achtzehnten Jahrhundert in Münzen aufgewogen, doch um die Transaktionen einfacher zu halten, wurden 1778 erstmalig Geldscheine gedruckt. Kroatien zählt damit zu den ersten Ländern, die „Papiergeld“ benutzt haben. Dem Salz sei Dank!

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